Vereinsgeschichte in Kurzfassung

1966 im September Gründung des Vereines, Hauptinitiatoren waren Ignaz Höttl, Franz Berger (Boberer), Franz Reischl und Josef Maislinger.

1968 wurde die erste Asphaltstockbahn im Bundesland Salzburg beim Gasthof "Walser Birnbaum" errichtet. Josef Stark wurde zum Obmann gewählt.

1969 wurde der Verein Mitglied beim ASKÖ-Landesverband Salzburg. Die sportliche Betätigung bestand vorerst nur in der Ausübung der "Pinzgauer Spielart". erste Teilnahme an einem Turnier der "Olympischen Disziplin" in Penzberg, Bayern.

1971 im Winter 6. Platz bei der Landesmeisterschaft "olympische Disziplin" am Blasiweiher in Fell St. Michael mit den Spielern Bernhard Brötzner, Josef Maislinger, Franz Reischl und Matthias Schoibl. 42 Mannschaften nahmen daran teil. Herbert Geier belegte im Zielbewerb den 3. Rang und qualifizierte sich damit für die B-Liga Nord.

1972 legte Josef Stark die Obmannfunktion in jüngere Hände und wurde zum Ehrenobmann gewählt. Neuer Obmann wurde Matthias Schoibl. In den folgenden Jahren konnten in beiden Spielarten schöne Erfolge erzielt werden. Zu dieser Zeit gehörten dem Verein 72 Mitglieder an. Das sportliche Engagement verlagerte sich immer mehr zur "Olympischen Diziplin".

1981 wurde letztmalig an Meisterschaften der "Pinzgauer Spielart" teilgenommen. Seit diesem Jahr wird regelmäßig ein Eisturnier in der Eislaufhalle in Bad Reichenhall durchgeführt. Gerhard Schöppl erkämpfte in Kufstein den ersten Platz bei der Juniorenbundesneisterschaft im Zielschießen. Ebenfalls den ersten Platz konnte die Mannschaft Max Schöppl sen. und jun., Gerhard Schöppl, Walter Schilcher und Markus Berger bei der Winter-Landesmeisterschaft im Eistadion Volksgarten erringen.

1982 Dank der großzügigen Unterstützung des damaligen Bürgermeisters, Ing. Josef Koch, konnte bei der Sportanlage Grünau eine der größten und wohl auch schönsten Stocksportanlagen (10 Bahnen) im Bundesland Salzburg von der Gemeinde Wals-Siezenheim errichtet werden.

1983 der Neubau des Vereinsheimes wurde in Angriff genommen. Von der Gemeinde wurden die Materialkosten übernommen. Die Mitglieder des Vereines erbrachten in über 3000 Arbeitsstunden eine herzeigbare Leistung. Die Juniorenmannschaft konnte sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene hervorragende Erfolge für sich verbuchen. Ingesamt wurden von den jungen Spielern Joachim Maislinger, Gerhard Schöppl, Jürgen Armstorfer, Markus Berger, Franz Fogl, Rupert Reiter und Erwin Hasivar, 6 Landesmeister-, 3 Bundesmeister- und 5 Vizebundesmeistertitel erkämpft.

1985 im Juni konnten die Stocksportanlage und das Vereinsheim feierlich eröffnet werden. Die Spieler Joachim Maislinger, Max und Gerhard Schöppl, Josef Koch und Markus Berger konnten beim Österreich-Cup (Lustenau) in der Gruppe B den 1. Platz erzielen. Die Jugendmannschaft erreichte drei Landesmeistertitel. Jürgen Armstorfer erobert bei der Europameisterschaft im Zielschießen einen ausgezeichneten 5. Rang. Im April verstarb unser Ehrenobmann Josef Stark im 81. Lebensjahr.

1987 wurde Matthias Schoibl zum Ehrenobmann und Herbert Geier zum neuen Obmann gewählt. Ehrenmitglied wurde Altbürgermeister Ing. Josef Koch. Die Mannschaft 1 mit Joachim Maislinger als Mannschaftführer konnte bei der Winterlandesmeisterschaft den Sieg nach Hause bringen; dies bedeutete den Aufstieg in die Bundesliga. Die Startberechtigung in dieser Überregionalen Liga konnte bis 1989 erhalten werden. Ein unglücklicher 7. Platz verursachte den Abstieg in die Landesmeisterschaft.

1988 wurde Jürgen Armstorfer Bundesmeister im Zielschießen (Asphalt) der Junioren. In der Wintersaison 1988/89 konnte die Seniorenmannschaft mit der Spielern Max Schöppl, Herbert Geier, Josef Pöschl, Hans Moser und Matthias Schoibl ihre schönsten Erfolge feiern; 1. Platz Senioren-Landesmeisterschaft, 1. Rang ASKÖ Senioren-Bundesmeisterschaft und Vizemeister bei der Senioren-Bundesmeisterschaft in Linz. Max Schöppl holte sich - nach vielen vorangegangenen Erfolgen - bei der ASKÖ Bundesmeisterschaft im Zielschießen den 1. Rang.

1990 wurde die stark beanspruchte und abgenützte Asphaltfläche mit einem neuen Belag versehen.

1991 Die Mannschaft Herbert Geier, Max Schöppl, Josef Pöschl und Hans Moser wird Vizelandesmeister (Eis) bei den Herren. Die Senioren mit den Spielern Herbert Geier, Max Schöppl, Josef Pöschl, Hans Moser und Josef Sturm werden Landesmeister (Eis) sowie 7. bei den Senioren-Bundesmeisterschaften in Graz. In der Eishalle Berchtesgaden fand das 1. Eistraining statt. Bei der ASKÖ-Bundesmeisterschaft (Eis) in Graz belegte die Mannschaft Herbert Geier, Max Schöppl, Josef Pöschl und Franz Fogl den 5. Rang. Max Schöppl wurde 3. im Zielbewerb. Die Junioren Landesmeisterschaft (Eis) absolvierten die Spieler Roland Geier, Alois Gehnböck. Robert und Roland Kemetinger als Vizelandesmeister.

1992 errang die Seniorenmannschaft mit Herbert Geier, Max Schöppl, Josef Pöschl und Hans Moser wiederum den Landesmeistertitel (Eis). Die ASKÖ-Senioren Bundesmeisterschaft (Eis) in Wien konnte mit dem ausgezeichneten 2. Platz abgeschlossen werden. Ebenfalls der 2. Rang bei den Jugend-Bundesmeisterschaften (Eis) in Linz wurde von den Spielern Roland Geier und Alois Gehnböck mit der Salzburger Jugendauswahl erzielt. Im Sommer errangen die Senioren den Vizelandesmeistertitel und den 7. Platz bei der Senioren-Bundesmeisterschaft in Ebensee. Im September beteiligte sich erstmals die Damenmannschaft mit den Spielerinnen Hannelore Mayer. Roswitha Schilcher, Theresa Gerl und Gaby Wuppinger an einem Turnier in Mattsee.

1993 Roland Geier feierte mit der Salzburger Auswahlmannschaft bei der Jugend-Bundesmeisterschaft den Meistertitel. 2 Mannschaften beteiligen sich erstmals an dem Eisturnier des SO Auer in Südtirol. Die Spieler-innen Roland Geier, Alois Gehnböck, Markus Berger II und Theresa Gerl holten sich im Sommer den Jugend-Landesmeistertitel.

1994 Junioren-Landesmeister (Eis) wurden Roland Geier, Alois Gehnböck, Michael Eder und Markus Berger II im Volksgarten. Roland Geier konnte bei der Europameisterschaft (Eis) in Garmisch Partenkirchen den hervorragenden 4. Rang im Zielbewerb erreichen. Als weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte wurde im Frühjahr das Halleneröffnungsturnier auf der Stocksportanlage des EV Wals veranstaltet. Die Gemeinde WaIs-Siezenheim genehmigte den Bau einer Uberdachung von 7 Bahnen und finanzierte die bis dato einzige überdachte Asphaltstockanlage im Bundesland Salzburg. Bei der ASKÖ-Landesmeisterschaft, auf eigener Anlage, erzielten die Spieler Alois Schmidhuber, Hubert Mackner, DI Heinrich Auer und Max Mayer den Vizelandesmeistertitel sowie den 5. Rang bei der ASKÖ Bundesmeisterschaft in Kundl.

1995 Robert Leitner wird im Zielbewerb in der Klasse U 16 Landes- und Österreichischer Meister. Hubert Mackner wird Landesmeister im Zielbewerb der Herren und erreicht den guten 5. Platz in der Bundesliga. Roland Geier wird Junioren-Landesmeister und Andrea Leitner Landesmeisterin der weiblichen Jugend U 18 (alles Asphalt). Bei der Mixed-Landesmeisterschaft wurde von den Spielerinnen Theresa Gerl, Roswitha Schilcher, Hubert Mackner und Herbert Geier der 3.. und von Andrea Leitner, Christine Reiter, Di Heinrich Auer und Alois Schmidhuber der 4. Rang erreicht, Die 10. Gemeindemeisterschaft woran sich jährlich zwischen 27 und 33 Mannschaften beteiligen, sah wiederum den USV Laschensky als Sieger. Andrea und Robert Leitner schafften den Landesmeistertitei U18 und U16 im Zielschießen (Eis).

1996 Die Mannschaft Hubert Mackner, Alois Schmidhuber, Dl Heinrich Auer, Erwin Reiter und der reaktivierte "Jock" Joachim Maislinger verfehlte nur knapp den Landesmeistertitel und wurde Vizemeister. Ein 3. Platz bei der ASKÖ-Landesmeistenschaft vervollständigt die äußerst erfreuliche Leistungsbilanz unserer "Einser" Mannschaft.
Das gemeindeinterne Mixed-Turnier sah die Spielerinnen Burgi und Dl Heinrich Auer, Maria und Hubert Mackner als Sieger. Beim ebenfalls anläßlich des 30jährigen Bestandsjubiläums erstmals durchgeführten Ortsteilturniers konnte die Mannschaft WaIs-Oberham mit den Spielern Josef Koch, Dl Heinrich Auer, Horst Bernsteiner und Jürgen Armstonfer den Sieg erringen.
Mit einem Erweiterungsbau, der zwei Toiletten für den Spielplatz, ein Büro und ein Sitzungszimmer beherbergt, wurden die Bedingungen zur Ausübung unseres Sportes noch einmal optimiert.

1997 Die Mannschaft um Joachim Maislinger feiert nach sieben Jahren Pause mit den Spielern Gerhard Schöppl, Markus Berger, Jürgen Armstorfer und Max Schöppl jun. ein erfolgreiches Comeback. Sie schaffen auf Asphalt den Durchmarsch von der Bezirksliga bis in die Landesmeisterschaft.

1999 Die Stockbahnen werden einer Generalsnierung unterzogen. Von seiten der Gemeinde werden die Materialkosten, die Markierung und eine Lautsprecheranlage finanziert.
Es werden erstmals die Staatsmeisterschaften der Herren in der Walser Stocksporthalle mit großem Erfolg ausgetragen. Fernsehberichte im ORF Sport Bild und in der Abendsportsendung, ein Bericht im Salzburg TV sowie zahlreiche Zeitungsberichte sorgen für eine noch nie dagewesene Medienpräsenz.

2000 Dank der Gemeinde Wals - Siezenheim bricht für den Verein ein neues Zeitalter im Stocksport an. Wir dürfen uns über eine Kunsteisanlage freuen, damit sind wir der einzige Verein in Österreich der auf seiner Hausanlage ganzjährig den Stocksport ausüben kann.